Markos TDM 2017 #3

Das Rennen läuft- die Hunde sind „losgelassen“

Emotionen und geballte Energie vor dem Start

Der Massenstart von Oz en Oisans ist immer ein Highlight bei einer TDM. Da entlädt sich einfach die komplette Anspannung von allen Beteiligten. Diesmal wurde der Start aufgrund der Temperaturen eine Stunde nach hinten versetzt. Nach 20:00 Uhr war die Sonne hinter dem Berg und es wurde zusätzlich die Strecke um 600m verkürzt. Der Start war hektisch, aber wir haben uns aus allen Rangeleien rausgehalten. Nur kein Wickler mit einem anderen Teilnehmer. Finn und ich sind super weg gekommen und konnten die Lücken im Feld finden um nach einem Kilometer als Dritter in den extrem steilen, mit Wurzel und Felssteinen versehenen Singeltrail einzubiegen. Hinter Tassler/Odin und Verrecke/Gibsy. An Verrecke habe ich mich orientiert. Er ist wahrscheinlich der beste Bergabläufer im Canicross. Wir überholten gemeinsam Tassler im Steilstück und konnten eine kleine Lücke erlaufen. Nach ca 1km bergab ging es dieses Steilstück über einen anderen Weg wieder zurück.

Finn und ich waren absolut im Gleichklang.

Voll im Rhythmus bewältigten wir diese Passage zwischen 20-25%. Oben angekommen wurde eine Wasserstelle für die Hunde angelegt. Hier lasse ich meine Hunde 3sek Wasser aufnehmen. Für den Kopf und die Moral extrem wichtig. Auf einem etwas flacheren Teilstück sind dann 5 Teams zusammen gerückt. Bevor es dann in den finalen Schlussanstieg ging, übernahm ich die Führung. Ich fühlte mich sehr gut und lief kontrolliert von vorne mein Tempo. Ich habe an dieser Stelle auch von Finn nicht mehr gefordert als notwendig, ganz im Gegenteil… ich habe ihn entlastet! Oben wurde das Gelände kupierter und ich gab Finn das Kommando zu attackieren. So konnten wir uns eine Lücke zu den Anderen erarbeiten, die ich auf der Abfahrt in Richtung Oz Station ausbaute.

1ste Etappe,1ster Sieg – ein perfektes Canicross Rennen

An dieser Stelle sei erwähnt, dass Finn nun endgültig ein “ TDM Hund“ ist… er blieb den kompletten Abstieg an der Zugleine hinter mir! So konnte ich meine Weg wählen, meine Rhythmus und die Muskulatur schonen. Dann schickte ich Ihn wieder nach vorne und wir liefen die Etappe nach Hause.

Eure Pfotenläufer Finn, Edgar, Marko und Signe

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