„Nordic Styler“ Teil 4 – Werner Schaub

Zughundesport  made Germany

Heute haben wir das Vergnügen, euch VDSV Präsidiumsmitglied und Sportsfreund Werner vorstellen zu dürfen. Viel Spass beim lesen ;-).

Werner Schaub

Erzähl uns was über Deinen Sportlichen Background

Ursprünglich, für ein Kind des Ruhrgebiets verständlich, war ich ein einigermaßen begabter Fussballer. Ich habe über 30 Jahre als Fussballtrainer von der F-Jugend bis zu den Senioren in meiner Gemeinde Mannschaften geführt. Die zweite Leidenschaft war und ist immer noch der Skilanglauf. Der in Verbindung mit dem Hund hat mich zum nimmermüden Skijörer werden lassen.

Zughundesport seit 1982

Wie bist Du zum Hund – bzw. zum Zughundesport gekommen und wie lange machst Du das schon?

Seit 1982 laufe ich nun schon aktiv mit den Ski hinter Hunden her. Anfangs mit Sibirian Huskies, später auch mit Alaskan Husky, Appenzeller Mix, Greysther, Deutsch Kurzhaar und jetzt mit einem Hound. Ursprünglich noch mit Pulka und im klassischen Stil, mit so klangvollen Namen wie Detlef Oyen, Heinrich Stahl, Rainer Vonderstraß, Klaus Engelbrecht, Guido Weilenmann unterwegs, bin ich nun langsam der Dino im Wettkampf. Aber solange es mir Spaß und die Gesundheit mit macht, bleibe ich dabei!

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Was ist Dein „Finn“ für ein Hundetyp und wo hast Du ihn her?

Neben meinem „Oldie“ Bounty, (DKH,13J.) habe ich für den aktiven Rennsport einen Hound von Josef Winter (3,5J.).

„Finn“ ist ein sehr angenehmer, freundlicher und sozialer Hund. Gleichzeitig ist er aber auch sehr lernwillig, einsatzfreudig und leistungswillig. Finn ist bei Weitem das Beste, was ich bislang an Hunden besaß und im Sport eingesetzt habe.

Finn vor dem Dogscooter

Training am liebsten in der Gruppe

Wie oft trainierst Du mit und ohne Hund und vor allen Dingen wie?

Das macht mir Finn sehr leicht, wir sind eigentlich ganzjährig in Bewegung. Ziel ist für mich noch immer die Winterperiode, darauf stellen wir den Trainingsaufbau ab. Die Scooter-Rennen im Herbst dienen da eher dem Spaß an der Freude und der Gewöhnung an die Rennatmosphäre mit allem Drum und Dran.

Mit dem Roller trainieren wir eher intervallmäßig, Schwerpunkt ist für mich die Zugarbeit zu intensivieren, weniger der „Geschwindigkeitsrausch“. Glücklicherweise habe ich vor der Haustüre sehr viele unterschiedliche Streckenangebote, die ich je nach Trainingsphase benutze. Ansonsten arbeite ich viel mit Freilauf und geländeangepasstem Kraft- und Lauftraining mit einem Wurfball.

Mein Training:

Früher habe ich mich ein wenig am Biathlontraining orientiert. Ich selbst trainiere heute allerdings altersgemäß eher „restorativ“, regelmäßig Iyengar Yoga, Laufen, Skirollern, Scootern ohne Hund immer intuitiv und meinem Befinden angepasst, möglichst gleichmäßig ohne große Pausen. Am liebsten immer noch mit anderen zusammen.

Werner und Finn beim Skijöring

Schwerpunkt liegt beim Skijöring

Was für Abenteuer/Rennen habt Ihr für die Zukunft geplant?

Wie gesagt, die Wintersaison ist mein Jahreshöhepunkt. Die eine Woche Ende Januar in Valgaudemar/Frankreich mit 8-10 Etappen ist der Anlass, auf den ich mich am meisten freue.

Dort herrscht eine unglaublich freundliche Atmosphäre und es ist in allen Kategorien ein sehr sportliches Feld unterwegs.

Ob es im März noch für den „Vindelälvsdraget“ in Schweden reicht, wird sich zeigen.

„Finn“ – ein Hound für alle Fälle

Gibt es einen ganz besonderen Moment (Erlebnis) den Du mit Finn erlebt hast?

Finn ist ein Allrounder, ein motivierter Kämpfer, kinderlieb mit den Enkeln, Pilzesucher im Herbst, Schwimmer im Sommer. Auch mit anderen Sportlern hat er sich von seiner besten Seite gezeigt!

Eben „ein Hund für alle Fälle“!

Steckbrief:

Werner Schaub, wohnhaft in Dachsberg (Südschwarzwald); 62 Jahre; 6 Kinder; Sportwart im SSBW; Mitglied im Präsidium des VDSV.

Lieber Werner,

danke daß Du Dir die Zeit genommen hast die Fragen zu beantworten. Bleib einfach wie Du bist….ein super Typ!!

Pfotenläufer Peter

 

 

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