Oberpfälzer Backwoods Xtreme: 239 km & 7900 hm beim JUNUT vom 10. – 12.4.2015.

Das war knapp! Beinahe hätte dieser Bericht keine Berechtigung für einen Blogeintrag beim Pfotenläufer gehabt. Wir haben derzeit einfach keinen Ultrahund, den man guten Gewissens über 100 Kilometer oder mehr als Begleiter mitnehmen kann.

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Aber der Chef des Rudels persönlich, Lenny, bekam dann doch noch seine Chance:

Dank einer organisatorischen Gegebenheit konnte eine Teil- und somit seine Lieblingsdistanz hundebegleitend in Angriff genommen werden. 60 Kilometer. Die sitzt ein Jack Russell auf einer Backe ab!

Dafür wurde die Chef-Etage des LennyRacingTeams in den JUNUT (Jurasteig Nonstop Ultra Trail) involviert, als Ausrichter des Kontroll- und Verpflegungspostens Habsberg bei Kilometer 180. Soweit muss man aber erstmal kommen, als Läufer. Und wenn man dann da ist, gibt es für den erweiterten Endspurt einen Lenny an den Bauchgurt.

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Von vorn.

Der JUNUT – Unendliche Weiten …

Ich stehe im Supermarkt vor einer großen Dose mit der Aufschrift JUNUT, darüber ein Plakat „Neu! Jetzt mit 5 % mehr Inhalt!“. Schweißgebadet wache ich auf. Doch es war kein Albtraum, der JUNUT wurde tatsächlich von 230 auf 239 Kilometer, von 7000 auf 7900 Höhenmeter aufgestockt. Die Streckenänderung dient der Sicherung des Qualitäts-Siegels, denn ein Qualitätswanderweg darf nur sehr wenige Asphaltanteile haben.

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Viele Ultras behaupten von sich, dass ihr Orientierungssinn nicht der ausgeprägteste sei. Trotzdem finden sich alle in Dietfurt an der Altmühl zur Startnummernausgabe, Briefing und einem letzten gemeinsamen Abend in der Zivilisation (Stirzer) ein.

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Viele alte Gesichter sehen zum jetzigen Zeitpunkt noch schön frisch aus. Aber es sind auch viele neue Gesichter dazu gekommen. Der JUNUT spricht sich herum und hat seit seinem ersten Probedurchgang anno 2011 die Fangemeinde kontinuierlich ausgebaut.

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Der Junut-Kult ist voll im Gange und Begriffe wie Butzelchen oder Herrenloses Damenbein halten Einzug in so manche Alltagskommunikation.

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Start der Frühen Langen

Die Nacht von Donnerstag auf Freitag verbrachte ich wie üblich in der schönen Untermühle in Mühlbach. Praktisch: Ein gut gefüllter Kühlschrank mit Einschlafhilfe (3 verschiedene Biersorten) ist direkt vor der Eingangstür der Ferienwohnung platziert.

Für mich und die meisten anderen JUNUTs geht es dann am Freitag um 9h auf die Reise.

Ich gehöre zu den Frühen Langen, nicht zu verwechseln mit den Späten Langen, welche früher oder später zusammen mit den Späten Kurzen zu uns und den Frühen Kurzen aufschließen werden.

Wer den letzten Satz auswendig lernt und mir beim JUNUT 2016 irgendwann ab km 180+ noch aufsagen kann, dem spendiere ich ein Siegerehrungsbier.

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Die Hunde der ersten Stunde stammen diesmal nicht von mir und irgendwie fehlt mir was.

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„Wie geht´s denn Deinen Hunden?“ habe ich zigmal hören dürfen. Wie es mir geht ist nicht so relevant und da muss ich durch. Never give up.

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Von Dietfurt nach Riedenburg (km 26)

Ich gönne mir den Spaß und düse nach Startschuss gleich in der ersten Reihe los, ganz der Kenianer. Doch schon vor der ersten Steigung lasse ich vernunftshalber den Verrückten wieder den Vortritt.

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Wir bekommen bestes Bikiniwetter. Gefühlt sollten uns eigentlich nur Strümpfe und Laufrucksack von einer nahtlosen Bräune abhalten dürfen.

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Apropos nahtlos: Zwischen Dietfurt und VP Riedenburg bin ich mal wieder mit Udo am junuten. Wir haben nur 1 x im Jahr unser gemeinsames Date und das kosten wir natürlich aus.

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Und jetzt kommt Niklas. Nein, das ist kein Läufer, sondern ein Sturm, der bereits vor Wochen die Hürdenstangen auslegte.

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Die Temperatur ist gigantisch und lädt eigentlich mehr zu einer ausgeprägten Eisdielensession als zu einem Ultramarathon ein.

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In Riedenburg angekommen wäre ein Marathonläufer schon wieder zu 2/3tel durch, während wir immer noch knietief durch den Prolog stapfen.

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Der VP Riedenburg ist, wie alle VPs des Junuts, hervorragend ausgestattet. Während ich mich auf die leckeren Brötchen mit Gemüseaufstrich stürze, ziehen sich andere Hartwurstscheiben ´rein. Ich beginne, meine Hundebegleitung zu vermissen und überlege, ihnen als Mitbringsel vom VP was einzupacken. Aber dafür ist es jetzt noch etwas zu früh.

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Wenn ich nächstes Jahr mit meinem Trailmodell 2.0, Melvin, den Junut laufe, dann werde ich einen seltsamen Hund an der Leine haben. Torsten und Gerhard sind meine Zeugen, dass ich sehr demokratisch handle und es seine freie Entscheidung ist, selbst fränkische Broudworsch links liegen zu lassen.

Auf geht´s nach Kelheim, einer der schönsten Streckenabschnitte des kompletten Junuts! Ein Trailparadies!

Von Riedenburg nach Kelheim (km 51)

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Auch bei Gerhard ist alles im grünen Bereich (Trendfarbe 2015).

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Fankurve mitten in der Schlucht!

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Das statische Meisterwerk.

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Die Burgendichte Niederbayerns kann sich mit der Brauereidichte Frankens messen.

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Burg Prunn von unten.

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Burg Prunn von oben.

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Dahinter beginnt die Trail-Autobahn. Ich liebe diesen Abschnitt! Er ist so herrlich entspannt und belanglos.

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Dann geht es auf den Keltenwall. Die Wasservorräte werden bei einigen Läufern langsam knapp.

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Doch die Rettung naht in Form von… Essen auf Rädern? Nein, Trinken auf Turnschuhen! Was für ein Service.

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Wir erreichen Kelheim. Gerhard lädt mich kurz vor VP 2 noch auf ein Zitronen-Eis ein. Ich habe das Junut-Rundum-Sorglos-Paket gebucht.

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Wer dieses Foto für seine Hundeschule (Thema „So müssen Begegnungen mit Joggern ablaufen“) braucht: einfach bescheid sagen.

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Am VP 2 regieren die Wölfe, aber diese sind handzahm und geben gerne was von ihrer Beute ab.

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Schweren Herzens und schweren Fußes nehme ich Abschied und mache mich auf den Weg Richung Matting.

Von Kelheim nach Matting (km 78)

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Neue Laufbekanntschaften kommen und bleiben, wenigstens für einige Kilometer.

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In Kapfelberg steht ein Mann und fragt, ob jemand was zu trinken will, feuert uns an und wünscht uns alles Gute. Den Junut kennt man mittlerweile. Warten wir noch ein paar Jahre ab und wir werden von Start bis Ziel abflattern müssen, um die Zuschauermassen, welche schreiend am Trail stehen, abzuhalten.

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Die wunderschöne Kapfelberger Trailtreppe.

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Nach gut 60 km überqueren wir die Donau kurz vor Bad Abbach.

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Ich treffe auf Jimmy. Er hatte tagsüber, wie so viele, mit der noch ungewohnten Wärme zu kämpfen. Doch mit angepasstem Tempo sieht er auch nach mittlerweile über 3 Halbmarathons noch relativ frisch aus.

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Peter sitzt am Waldrand und picknickt. Er hat sich von einer schnelleren Truppe mitziehen lassen und muss jetzt wieder sein Wohlfühltempo, welches meinem verdammt ähnlich ist, finden. Wir laufen gemeinsam zum ersten großen Ziel: Die Kaffeemaschine im Feuerwehrhaus Matting.

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Von Matting nach Schönhofen (km 88)

Die Schwimmwesten unserer Hunde sind übrigens auch von Baltic.

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Jedes Jahr das gleiche. Die Gegend rund um das Naturfreundehaus Schönhofen soll sehr schön sein, aber wir sehen sie immer nur Nachts.

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Schönhofen ist bekannt für seine Trockenrasen, für seine Kletterfelsen und für den wahrscheinlich wärmsten Kachelofen des Jurasteigs.

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Von Schönhofen nach Pielenhofen (km 103)

Ich wechsle den Laufpartner. Dieter ist mein Mann für die zweite Hälfte der ersten Nacht und wir haben uns bestens unterhalten. Noch nie kam mir der Weg zum Frühstücks-Buffet in Pielenhofen so kurz vor.

Ein Aufschrei hallt durch die Klosterwirtschaft! „Max ist draußen“ steht in meiner SMS, gesendet vom LRT-HQ morgens um halb Drei. Ich hatte Max schon bei unserem alljährlichen Meeting in Matting vermisst und nun gehofft, er stellt schonmal in Schmidmühlen die Getränke warm. Oh nein.

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Von Pielenhofen nach Dallackenried (km 116)

Auf dem Weg nach Dallackenried werde ich müde, was ich nach etwa 18 Stunden unterwegs sein als nicht allzu ungewöhnlich einstufe.

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Irgendwann will ich das Junut-HQ schocken und nach meinem Besuch bei der Feuerwehr Dallackenried von der erwähnten Option tatsächlich Gebrauch machen!

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Die Frau an dem für uns wahrscheinlich wichtigsten Equipment des ganzen Feuerwehrhauses.

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Von Dallackenried nach Schmidmühlen (km 138)

Vor dem Streckenabschnitt Dallackenried – Schmidmühlen habe ich Angst. Und wie sich herausstellen wird, auch zu recht. Sie hört einfach nicht mehr auf. Da glaubst Du, dem Ziel ein beachtliches Stück näher gekommen zu sein, schon legt Dir wieder jemand einen schier unendlich langen Waldabschnitt vor die Laufschuhe.

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Bei Sonnenaufgang überholen mich die Kohlers von Nebenan, welche heute gemeinsam und in einer großartigen Mission unterwegs sind.

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Meine derzeitige Laune passt hervorragend zum jetzt folgenden Streckenabschnitt.

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Daran kann auch ein gut gelaunter Jörg, welcher jetzt an mir vorbei zischt, nichts ändern.

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Dieter hat Glück, dass er aufgrund seiner Powernapping-Stopps mich jetzt nicht ertragen muss. Er hat sich bereits vor Dallackenried auf eine Bank geknüllt, die so klein war, dass kaum 2 Leute darauf sitzen können.

Endlich! Schmidmühlen!

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Großes Buffet-Kino im eigens dafür aufgestellten Pavillon, inkl. Heizung! Und dazu den legendären Gemüse-Eintopf von Frau Fochtner persönlich.

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Peter Fochtner, der Chef des Hauses, schaut mich kritisch an: „Kein Hund dabei und Unkraut im Gesicht?“ Er spricht von meinem trendy-verwegenen Bartwuchs.

Müdigkeit und Strapazen scheint man mir anzusehen. „Geh´ am besten erstmal duschen, lass´ Dich massieren, leg´ Dich hin und dann kannst Du immer noch entscheiden, ob Du weiter machst oder nicht.“ Hallo?! Die Entscheidung ist schon längst gefallen bzw. ich habe eine Aufgabe überhaupt nicht in Erwägung gezogen. Und seit ich bei Trailmaxx gelesen habe „(…) wenn ich mich während eines Laufs massieren lasse, dann baue ich mir zuhause einen Treppenlift ein (…)“ habe ich damit irgendwie ein Problem.

Von Schmidmühlen nach Hohenburg (km 151)

Ich packe meine sieben Sachen, dann kommt Georg Barkley. Er meint, ich soll ganz langsam weiterlaufen, damit wir unterwegs ein bisschen ratschen können. Das kommt mir sehr entgegen!

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Ruckzuck erreichen wir Hohenburg. Hatte zuvor jemand das Wort „langsam“ benutzt?

Wir sehen gerade noch Dieter, der sich weiter auf den Weg macht. Er sieht etwas müde aus, ich rufe ihm unseren Schlachtruf zu, er lacht bzw. er gibt sich Mühe zu lachen und „rennt“ los.

Der VP Hohenburg wird von einer 1-Mann-Armee (friedlich) gemanaged. Und wie. Selbst für Sonderwünsche (Starkbier? Kein Problem.) hat er immer ein Ohr offen. Dazu gibt es Kartoffelpürree, Brotaufstriche, Kaffee und ein nettes Gespräch.

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Von Hohenburg nach Kastl (km 170)

Der weitere Weg führt uns erstmal zurück über die Leitplanke, welche wir nach 151 Kilometern grazil überspringen.

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Georg ist 6 Stunden nach mir gestartet. Seine Chance, den JUNUT 239 zu gewinnen, ist zum jetzigen Zeitpunkt sehr gering. Aktuell wäre er etwa auf Rang 4. Ich mache ihn mit Butzelchen bekannt. „Sei nett zu ihm, dann bringt er Dir Glück.“

Georg zögert nicht. Dann rennt er los – der Rest ist Geschichte.

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Ich stolpere alleine weiter und futtere gelangweilt Lakritz-Schnecken, um nicht einzuschlafen. Nach 20 Minuten ist die Packung leer und ich bin nicht nur müde, jetzt ist mir auch noch schlecht.

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Ich schließe zu Dieter auf, der meine Gesellschaft mittlerweile gegen die zweier Damen eingetauscht hat. Recht hat er.

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Wir erreichen die neue Streckenführung und ziehen weiter Richung VP Kastl.

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Dieser neue Abschnitt macht sich gleich zu Beginn mit einer langen Steigung unbeliebt. Oben am Felsen angekommen wird erstmal eine kurze Verschnaufpause zur Fotosession genutzt.

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Der weitere Wegverlauf stellt uns vor eher kleinere Probleme, für die es immer eine Lösung gibt.

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Der Neuzugang: Kastl.

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Für die Sprinter (Junut170) ist hier bereits Schluss.

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Von Kastl nach Habsberg (km 180)

Bis zur nächsten VP in Habsberg sind es 10 Kilometer und die will ich möglichst rasch hinter mich bringen. Das LRT wartet schon, denn Lenny muss endlich mal Gassi geführt werden.

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Zu meiner großen Überraschung ist auch Jörg hier und wird medizinisch versorgt. Die Medizin enthält als Wirkstoff 100% fränkisches Bier. Damit kennt sich das LennyRacingTeam bestens aus. Auch, was die Dosierung angeht.

Ihr habt den Laden erstklassig geschmissen, herzlichen Dank für die Unterstützung und die Ausdauer (ultralange 14 Stunden war der VP offen)!

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Ich mache eine längere Pause und lasse Dieter wieder an mir vorbei ziehen.

Von Habsberg nach Deining (km 202)

Mit Spürhund Lenny mache ich mich dann auf die Suche. Endlich wieder mit Hund unterwegs! Ich habe mich die letzten 180 Kilometer ziemlich nackt gefühlt.

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Lenny braucht keine VPs. Er trinkt wann & wo es ihm passt.

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„No sleep till Deining!“ ist meine Devise, auch wenn´s schwer fällt. 6 Kilometer vor Deining krabbelt Dieter aus seinem goldenen Kokon, den er in einer Bushaltestelle anfertigte. Oh, das sah schonmal besser aus. Wir schlurfen langsam durch die Nacht und nehmen seltsame Wegschlaufen durch Wälder und auf teils extrem sandigen Boden unter die Füße. Traum und Wirklichkeit verschmelzen zu einem kalten, zähen Klumpen.

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Bis auf ein paar ganz kleine Ausrutscher verbringe ich die 2. Nacht nahezu halluzinierfrei.

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Wir erreichen Deining bei km 202. Nach einer ordentlichen Portion Nudeln habe ich genügend Zeit, um mich für 2 Stunden auf´s Ohr zu legen. Lenny darf während dessen im Vereinsheim dem Stimmungsbarometer einheizen.

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Von Deining nach Holnstein (km 223)

Gegen 4 Uhr machen wir uns weiter auf den Weg zur Wolfsburg. Ich bin ziemlich geschlaucht, sodass erstmal seltenst an fotografieren zu denken ist.

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An einem Wanderparkplatz leuchtet eine Stirnlampe, die auf dem Tisch liegt. Ein Signal? Es ist Nicole. Ich kenne sie on-trail eigentlich nur vom überholen her, also ich meine, sie überholt natürlich mich.

Jetzt steht sie da, ihr ist kalt und aufgrund ihrer Schmerzen am Bein muss sie 20 Kilometer vor Ziel abbrechen. Das tut wahrscheinlich nochmal so weh.

Ich werfe unnötigen Ballast aus meinem Rucksack (ich gebe ihr meine Jacke), schaue zu, wie sie abgeholt wird (kein schönes Bild) und ziehe dann mit Lenny weiter.

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Es ist relativ exakt ein Halbmarathon von Deining nach Holnstein, er fühlt sich aber an wie drei.

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Lenny wird auch langsam ein bisschen müde. Das ändert sich auf der Wolfburg aber schlagartig, denn jetzt werden erstmal Familienpläne mit Lucy geschmiedet.

Lenny steht auf Frauen mit viel Fell im Gesicht.

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Ein paar Ruheminuten, etwas Trockenfutter (Lenny sagt danke) und ein Bier (ich auch) später geht es wieder auf die Piste. Schade; schon bald ist der Junut 2015 wieder ´rum.

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Von Holnstein ins Ziel nach Dietfurt (km 239)

Für Hundebegleitung war die Streckenwahl ideal. Wir haben unterwegs jede Menge Wasser und in der Nacht war es, im Gegensatz zum ersten Tag, schön frisch.

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Nach schlappen 50 Stunden und 44 Minuten erreichen wir das Ziel (Kilometer 239). Der Empfang ist gigantisch! Das LennyRacingTeam feuert uns an, eine Zuschauerin auf der Parkbank auch, dann folgt das Blitzlichtgewitter von der Tischgarnitur unterhalb der Ziellinie.

Irgendwann kommt Margot und erinnert mich daran, dass ich doch bitte die letzten 5 Meter bis zum Ziel auch noch machen sollte.

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Anschließend bekommt Lenny eine erstklassige Massage seiner Schulterpartien.

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„Bitte nicht wecken – Terrier träumt von Lucy.“

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Nochmal ganz vielen Dank an das Power-Duo Margot & Gerhard für dieses große Lauf-Highlight 2015! Natürlich auch an all die vielen anderen Helfer! Mein spezieller Dank geht natürlich an die LRT-Crew in Habsberg. Ihr habt Euch nicht nur zig Stunden für uns Spinner eingesetzt – ihr fandet es auch noch toll! Die Junut-Familie wächst und es ist eine, mit der man verdammt gerne verwandt ist.

Sachlichere Infos als hier, viele Bilder und Berichte findet ihr da:

http://www.junut.de

Abschließend noch ein paar Bilder von der Siegerehrung.

Wir freuen uns jetzt schon auf den Junut 2016!

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4 Kommentare


    1. Sehr sehr schöner Bericht. Da ich fast immer mit Hund laufe – nur um die 50-80 km – überlege ich nächstes Jahr, meine Hund mitzunehmen. Denkst du, dass ist über die komplette Distsnz möglich ? oder sollte man “ das einem Hund “ nicht antun. Ich glaube es würde Perthy gefallen.

      Antworten

      1. Hallo Fred,

        vielen Dank!

        Meiner Meinung nach ist die Mitnahme eines Hundes über die 239-km-Distanz kritisch. Der Punkt ist nicht unbedingt die Länge der Strecke, sondern der Schlafentzug. Der Hund müsste – abgesehen von kurzen Powernappings – bis zu 50 h am Stück wach bleiben.

        Ich bin letztes Jahr den JUNUT als „Hundestaffel“ gelaufen: Hund 1 = 135 km, Hund 2 = 40 km, Hund 3 = 55 km. Das hat super funktioniert. Ich weiss ja nicht wieviele Hunde Dir zur Verfügung stehen 🙂

        Hier der letztjährige Bericht:

        http://www.dhyanarecords.com/?p=5204

        Wenn Du dazu noch Fragen hast… gerne!

        Viele Grüße!

        Antworten

  1. Danke für diesen tollen Bericht. Ein kleiner Stich ins Herz ist es schon die Bilder des Abschnittes vom Habsberg nach Dietfurt zu sehen. Aber heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder keine Frage.
    Es war klasse mit dir…bis bald

    Antworten

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