Schlittenhunderennen in Wallgau, 7. + 8.3.2015: Die Einsamkeit des Langstreckenhuskys.

Ja ich weiss, ich bin spät dran. Aber das ist Teil des Konzepts. Auch in Wallgau waren wir spät dran bzw. diejenigen, welche den Trail am längsten abfeierten.

„Winter ade“ beim Schlittenhunderennen in Wallgau

Das Schlittenhunderennen in Wallgau findet statt, wenn die Gedanken schon knietief im Frühling stecken. Und manchmal sogar das Wetter. Diesmal hatten wir – wie so oft in Wallgau – Glück. Strahlender Sonnenschein und relativ warme Tagestemperaturen, aber dank strengem Nachtfrost vor allem in der ersten Tageshälfte ein Traum von einem Trail!

Wallgau setzte noch eins drauf und zur Einstimmung gab es am Freitag einen Nacht- bzw. Dämmerungslauf. Leider kamen wir etwas zu spät an (haha), so dass wir nur noch die Abendstimmung…

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… und die glücklichen Sieger mitbekamen.

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Bilder vom Rennen

Leider konnte ich selbst dieses Jahr nicht viele Bilder vom Rennen machen. Das hat 2 Gründe, die sich eigentlich widersprechen. Zum einen war ich gesundheitlich aufgrund einer deftigen Erkältung alles andere als auf der Höhe. Noch am Freitag Abend war gar nicht sicher, ob ich überhaupt starten kann.

Zum anderen war ich mit Melvin, meinem Trailrunning-Modell 2.0, dem albanisch-sibirischen Husky mit schwäbischen Wurzeln, am Samstag und Sonntag auf der langen Strecke unterwegs. Und „lang“ ist für uns nicht nur die Distanz, sondern auch der Zeitaufwand. Schnell ist anders.

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Dafür hatten wir genug Zeit, das schöne Wetter zu genießen. Und die Aussicht auf die Zugspitze, welche wir ja im Juli unter die Pfoten nehmen wollen.

Langdistanz

Insgesamt waren wir etwa 70 Kilometer und damit weiter als jeder andere Teilnehmer des Rennens unterwegs. Wie kam´s? P1020851Wir hatten am Samstag die Musherbesprechung verschlafen und somit fehlte mir die Info, dass nach der Wallgau-Kanada-Route (Isar heißt mein Yukon!) nur noch die C-Strecke zu absolvieren wäre. Stattdessen machten wir uns auf die längere Option. Aber ich bereue keinen Meter, denn die Leute an den Kontrollstellen versorgten uns bestens.

 

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Restart

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Sehr schön auf der Wallgauer Langdistanz ist auch der Restart bei Vorderriß. Eine ideale Möglichkeit, für ein paar Minuten auf ein Schwätzchen zu einem der benachbarten Musher zu tingeln.

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Ganz großes Musherkino lieferte beim Restart Sabine mit ihren Malamuten ab. Sie kam an – sagte „down“ – und die Malamuten fielen einfach um! Irre!

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Ich habe es mit meinem Husky auch versucht – klappt nicht.

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Unterwegs bin ich sehr oft unserem neuen Schweizer Freund mit seiner weißen Plüschfraktion begegnet. Ein sehr nettes, freundliches und allzeit zuvorkommendes Rudel!

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Irgend jemand muss aber auch für das „Racing“ in LennyRacingTeam zuständig sein. Die Begegnung auf dem Trail dauerte entsprechend nur Bruchteile einer Sekunde.

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Auch Sigi war mir an beiden Tagen meilenweit voraus. Das war in Inzell schon nicht anders.

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Egal. Wir haben den Trail auf unsere Art abgefeiert.

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Als wir im Ziel ankamen, waren die Getränke perfekt temperiert.

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Vielen Dank an Rocco, Rennleiter Achim, den Skiclub Wallgau und alle Helfer für dieses grandiose Wochenende! Ebenfalls ganz großen Dank an Bea und Ivo für das Asyl! Wallgau, wir kommen wieder!

 

 

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