NORDWANDERN von Christian Vajk. Eine Buchbesprechung.

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Christian Vajk, Autor des in „unserer Szene“ recht bekannten Werks Dogtrekking, hat mit Nordwandern eine ganz eigene Liebeserklärung an seine nordische Heimat verfasst. Nordisch by Austrian Nature sozusagen. Es geht um das Waldviertel und seine sagenumwobenen, archäologisch und historisch interessanten Flecken.

Aber keine Angst, wir haben es hier nicht mit einem typischen Vertreter eines handelsüblichen Reiseführers zu tun. Auch nicht mit einem reinen Geschichtsbuch, obwohl uns historische Szenerien detailiert und auch mal mit emotionalem Einschlag erläutert werden. Kern des Buchs sind Zusammenhänge zwischen historischen Ereignissen und aktuellen Gegebenheiten. Das ist gut, denn damit kommt „Nordwandern“ auch zu überregionaler Bedeutung.

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Die Beziehung des Menschen zu seiner Umgebung spielt die Hauptrolle in Nordwandern. Es geht darum, die Augen offen zu halten, wenn man in der Natur unterwegs ist; historische Entwicklungen wahrnehmen, sich ihnen nähern und versuchen zu verstehen.

Früher war nicht alles besser (wofür man heutzutage mit verletztem Stolz bestraft wird, war es früher auch mal die Schädeldecke, so der Autor), aber wir finden im Buch auch Ansätze, die wir im heutigen Wohlstand verdrängt haben, obwohl sie (wenigstens) aus ökologischer Sicht wichtiger denn je wären (Fleisch stand zum Beispiel nie auf einem Alltags-Speiseplan).

Auf 37 Spaziergängen gibt es viel zu entdecken. Es ist eine Einladung, auch in der eigenen Region (beim Spaziergang, auf der Haus-Trainingsstrecke, …) die Augen offen zu halten. Und es ist natürlich ein Buch, das ich jedem Teilnehmer des Irondogs oder des hoffentlich 2015 wieder stattfindenden Nordland Dogtrekkings wärmstens empfehlen möchte!

Das Buch Nordwandern von Christian Vajk ist u.a. hier erhältlich: http://www.epubli.de/shop/autor/Christian-Vajk/7721

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